Montag, 11.12.2017 19:39 Uhr

Derby Nummer 66: Nervenkitzel selbstgemacht

Verantwortlicher Autor: GWD Minden Minden, 26.09.2017, 09:02 Uhr
Presse-Ressort von: Melanie Bruning Bericht 4471x gelesen

Minden [ENA] Der erste Derbysieger der Saison 2017/2018 heißt GWD Minden. Die Grün-Weißen konnten am dritten Bundesligaspieltag gegen den ewigen Rivalen aus Lübbecke den ersten Saisonsieg bejubeln. Beim 21:18 (13:6) wurde es erst in der Schlussviertelstunde spannend. Das 66. Derby zwischen GWD Minden und dem TuS N-Lübbecke war durch zwei grundverschiedene Halbzeiten geprägt. Im ersten Durchgang

dominierten die Hausherren in der mit knapp 3.400 Zuschauern nicht ganz ausverkauften KAMPA-Halle. Durch eigene Nachlässigkeiten brachten die Grün-Weißen nach dem Wechsel den Kreisrivalen wieder ins Spiel und sorgten für unnötig viel Spannung. Doch auf der Zielgeraden fingen sich die Dankerser wieder und konnten am Ende erleichtert aufatmen. „Ich hatte schon geahnt, dass wir in der zweiten Halbzeit etwas abfallen und das hat dann auch Nerven gekostet. Aber am Ende bin ich glücklich über die beiden Punkte und jetzt schauen wir nach vorne“, so Mindens Sportlicher Leiter Frank von Behren.

Das erste Tor im Duell der beiden Erstligisten aus dem Mühlenkreis fiel vom Siebenmeterpunkt. Charlie Sjöstrand brachte die Hausherren in der fünften Spielminute in Führung. Auch danach waren es vor allem grün-weiße Arme, die sich zum Jubel in die Luft streckten. Vorne trafen Gullerud, Doder und Cederholm, hinten avancierte Espen Christensen zum Helden der Anfangsphase. Der norwegische Keeper konnte allein im ersten Durchgang schon 14 Paraden verbuchen und profitierte dabei auch von der guten Arbeit seiner Vorderleute in der Abwehr. Auch wenn den Gastgebern im Angriffspiel nicht alles gelang, behielten sie mit viel Selbstvertrauen und Spielfreude das Heft sicher in der Hand. 5:1 (13.), 8:3 (18.) und 12:5 (26.) waren die Stationen beim

Die Nachlässigkeit, die sich bereits in den letzten Minuten vor dem Wechsel in das GWD-Spiel eingeschlichen hatte, verwandelte sich nach dem Wechsel in Zählbares. Die Gäste kamen mehr und mehr in die Partie und im GWD-Lager runzelte manch einer mit der Stirn als ahne er Böses. Als Tim Remer nach 40 Minuten das 12:16 für seine Farben erzielte war es für Frank Carstens an der Zeit, sein Team zur Auszeit zusammenzurufen. Die Jungs dabei wachzurütteln, gelang dem Coach allerdings nicht. Die Rothemden witterten plötzlich ihre Chance und kamen durch Pontus Zettermann zum 16:17-Anschlußtreffer (48.). Immerhin hatte das Derby damit endlich eines zu bieten: Spannung und Dramatik. Per Gegenstoß verschaffte Aleksandar Svitlica den Gästen beim 19:17

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